Zurück Kurier Alzheimer: Was viele Forscher so frustriert
Suchen Rubriken 23. Sep.
Schließen
Anzeige
11. Jan. 6:00

Alzheimer: Was viele Forscher so frustriert

Kurier
Nach dem Pfizer-Rückzug: Was die Forschung auf diesem Gebiet so schwierig macht. Neurologen fordern mehr Mittel für öffentliche Forschung. "Die Patienten und ihre Angehörigen horchen bei solchen Nachrichten auf: Sie sind entmutigend für sie", kommentiert der Neurologe Univ.-Prof. Peter Dal-Bianco, Präsident der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft, die Entscheidung des Pharmakonzerns Pfizer. Dieser stellt sein Programm zur Entwicklung neuer Mittel gegen Alzheimer und Parkinson ein. Auch der Neurologe Prim. Andreas Winkler, Leiter der Klinik Bad Pirawarth, NÖ, sieht negative Folgen bei den Betroffenen: "Das führt zu einer Art Nihilismus. Es fehlen die Erfolgserlebnisse und viele denken sich dann, ,was soll ich noch tun, ich kann eh nichts ändern‘." Die Enttäuschung sei groß: "Es ist eine Tragödie, wenn eine Top-Einrichtung, die 20 Jahre führend forschte, 300 Wissenschaftler aus einem Gebiet abzieht. Der Exodus dieser Experten trifft uns ins Mark." Und die Pfizer-Entscheidung könnte eine Lawine auslösen, befürchtet Winkler: "Da werden auch andere den Markt verlassen."
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Samstag, 22. September 2018

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen