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8. Jan. 16:28

„Ziffernnoten sind leistungsfeindlich!“

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Die bekannte Autorin Renate Welsh-Rabady in Video-Interview über Leistung, Neugier, Kreativität – Auftakt einer Aktion #lernegerne „Einsteine züchtet man nicht, indem man Volksschüler benotet“, meint Renate Welsh-Rabady, die knapp vor Weihnachten ihren 80. Geburtstag feierte. Davor arbeitete sie mit Schüler_innen in einer Schreibwerkstatt in der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau, die der Kinder-KURIER vermittelte. Anschließend bat der Direktor dieser inklusiven Schule, Josef Reichmayr, die Autorin zu einem Videointerview rund um die mit der neuen Regierung aufgeflammt Debatte über die Wiedereinführung von verpflichtenden Ziffernnoten schon ab Beginn der Volksschulzeit. Sie selbst - stets Vorzugsschülerin -, hätte mit Noten keine Probleme gehabt, erzählt die sozial engagierte Autorin in dem nicht ganz fünfminütigen Video. Was sie aber so störe, dass Noten verwendet werden, um Angst zu machen und Kinder zu sortieren. Sie glaube an die Notwendigkeit, ein Maximum an Leistungsbereitschaft und Leistungsfreude in Menschen zu erwecken. Die Ziffernnoten seien aber das Leistungsfeindlichste, das es gibt, weil sie die Neugierde und die Kreativität abtöten und zum Schluss nichts anderes sind als die Erfüllung irgendwelcher Normen, die gar nichts zu tun haben mit einem lebendigen Wissenserwerb.
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